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| fbÄ #35 - Artikel #1 - - - november 2003 |
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Gedanken zur Interkulturellen Woche
Integrieren statt ignorieren heißt das Motto der diesjährigen
Interkulturellen Tage, auch Woche der ausländischen Mitbürger
genannt. Integration ist nicht nur eine Sache, die die Politik angeht,
sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem. Oft wird Integration auf
Sprachkurse reduziert. Freilich, Sprache zur Verständigung ist wichtig,
aber Integration bedeutet mehr: Akzeptanz auf Augenhöhe, Lernen vom
Anderen, ihn mit seinen Sorgen zu verstehen und ihm in diesem Land eine
faire Chance zu geben, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Besonders
in den neuen Bundesländern fällt es vielen Menschen schwer,
auf Fremde zuzugehen. Vorurteile, Ängste, soziale Sorgen und fehlende
Erfahrungen machen es auch 14 Jahre nach dem Mauerfall schwer, die Mauer
in den Köpfen einzureißen. In Freiberg ist das nicht
anders, wenngleich zum Bild der Universitätsstadt schon immer Fremde
gehören. Aber wirklich integriert sind die wenigsten. Auch Studenten
klagen über Isolation, fühlen sich nur im Campusgelände
zugehörig. Wie mag es erst den Flüchtlingen gehen, die den ganzen
Tag auf 4 m² in Gemeinschaftszimmern Müßiggang schieben
- und das über Jahre. Einige Vereine der Stadt sind angetreten, diese
Situation zu verbessern: Der AGENDA 21 Verein, der Arbeitskreis Ausländer
und Asyl, die Arbeitsgruppe ausländische Studierende der UNI. Mit
dazugekommen sind der Lichtpunkt e.V., der Kinderschutzbund, der Esther-von-Kirchbach Carmen Rath, AG Eine Welt/Integration AGENDA 21 e.V.Kontakt: Tel.03731/ 202332 |
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