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FreibÄrger | |
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| fbÄ #18 - Artikel #2 - - - juli 2000 |
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Roland P. - Schläger im Amt ? Die Polizei dein Freund und Helfer. An so einem Werbeslogan haben der FreibÄrger und eine Frau aus Plauen berechtigte Zweifel. Am 9. September 1996 war die Frau vor dem Chemnitzer Polizeipräsidium mit Herrn Pyka verabredet, der dort den Führungsstab leitete. Beim Anblick seiner Geliebten soll der Polizeichef plötzlich durchgedreht sein und unvermittelt mit der Faust auf die überraschte Frau eingedroschen haben. Selbst als sein Opfer bereits am Boden lag ließ er in neudeutscher Skinheadmanier nicht von ihr ab. Laut ärztlichem Gutachten war der Oberkörper der Frau mit Prellungen übersät. Ein erstes Ermittlungsverfahren gegen Freibergs Polizeichef wurde im November 1997 gegen Zahlung von zweitausend Mark Geldbuße eingestellt. Roland P. zahlte wie in der “Freien Presse” zu lesen war “um nicht ins Gerede zu kommen”. Ein indirektes Schuldeingeständnis? Richter Joachim Müller sah es als Geständnis und verurteilte Freibergs obersten Ordnungshüter zur Zahlung von 6000 Mark Schmerzensgeld. Der FreibÄrger fordert klar den unhaltbaren Zustand zu beenden, dass ein rechtskräftig verurteilter Schläger Chef der örtlichen Polizei ist. FreibergerInnen, die sich von so einem Menschen nicht mehr beschützen lassen wollen sind aufgerufen ihr Missfallen zum Ausdruck zu bringen und an die Redaktion des FreibÄrger zu schreiben. Unter dem Motto: “Stoppt die Männergewalt gegen Frauen! Keine Staatskohle und keine Karriere für Polizeischläger!” wollen wir diesen Vorgang nicht zur Ruhe kommen lassen. |
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